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Die MAgKs ist ein Zusammenschluss der Fachklinik Hornheide, des Clemenshospitals und der Raphaelsklinik

  1. Bauchspeicheldrüsenkrebs

    Die Unterscheidung von Krebserkrankungen und Entzündungen der Bauchspeicheldrüse erfordert ein hohes Maß an Erfahrung.

    Das Zentrum steht unter der Leitung der Chefärzte Prof. Dr. Dr. Matthias Hoffmann und Priv.-Doz. Dr. Ulrich Peitz, Koordinator des Zentrums ist Dr. Erik Allemeyer. Kern der Arbeit ist die interdisziplinäre Tumorkonferenz, bei der Spezialisten aus den Bereichen Allgemein- und Viszeralchirurgie, Gastroenterologie, Radiologie, Onkologie und Endokrinologie der Raphaelsklinik mit Experten aus niedergelassenen Praxen, der Pathologie des Universitätsklinikums Münster, des Institutes für Pathologie am Clemenshospital, der Strahlentherapie des Clemenshospitals und der Gastroenterologie des St. Walburga-Krankenhauses Meschede eng zusammenarbeiten.

    Kontakt und Leitung
    Prof. Dr. Dr. Matthias Hoffmann und
    Priv.-Doz. Dr. Ulrich Peitz
    info@pankreaszentrum-muenster.de
     

     

  2. Brustkrebs

    Durch Früherkennung und eine anschließende kompetente, fachübergreifende Behandlung ist der Brustkrebs heute zu einer heilbaren Erkrankung geworden.
    Modernste Diagnose- und Therapieverfahren gehören neben großer ärztlicher Erfahrung und intensiver Zusammenarbeit zwischen Fachleuten unterschiedlicher Disziplinen heutzutage zu den entscheidenden Kriterien zur erfolgreichen Behandlung des Brustkrebses.
    In unserem Brustzentrum arbeiten wir als Experten mit anderen Spezialisten wie z.B. niedergelassene betreuende Ärzte, Psychologen, Physiotherapeuten, Ernährungsberater, etc. in einem engen Netzwerk zusammen, um für Sie eine bestmögliche Behandlungsqualität zu erbringen.

    Kontakt und Leitung
    Dr. Rüdiger Langenberg
     
  3. Darmkrebs

    Jedes Jahr erkranken in Deutschland über 70.000 Menschen an Darmkrebs. In den letzten Jahren wurden bahnbrechende Fortschritte in Diagnostik und Therapie des Darmkrebses erreicht, welche die Aussichten auf eine dauerhafte Heilung wesentlich verbessert haben.
    Um Patienten mit Darmkrebs menschlich und fachlich bestmöglich zu behandeln, haben Experten aus allen beteiligten Fachbereichen das Darmzentrum  Münster gegründet.

    Kontakt und Leitung

    Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. Matthias Hoffmann
    Priv.-Doz. Dr. Ulrich Peitz (Gastroenterologie)

    Leiter des Darmzentrums Portal 10 Münster:
    Prof. Dr. med. Udo Sulkowski

     

     

  4. Endokrine Malignome (Schilddrüsenkrebs u.a.)

    Knoten in der Schilddrüse sind häufig und glücklicherweise nur zu einem geringen Anteil bösartig. Im Jahr erkranken in Deutschland ca. 7.000 Menschen an einer bösartigen Schilddrüsenerkrankung. Schilddrüsenkrebs kann in jedem Alter auftreten, wobei Frauen häufiger erkranken als Männer.
    Es gibt vier unterschiedliche Formen von Schilddrüsenkrebs. Mit zusammen ca. 80 % aller Tumore am häufigsten sind das follikuläre und  das papilläre Karzinom. Diese werden auch als differenzierte Karzinome bezeichnet, da die Tumorzellen viel Ähnlichkeit mit normalen Schilddrüsenzellen haben. Das medulläre Schilddrüsenkarzinom geht von den C-Zellen der Schilddrüse aus, und das anaplastische Karzinom ist ein extrem aggressiver, schnell wachsender Tumor, dessen Zellen fast alle Eigenschaften von normalen Schilddrüsenzellen verloren haben.

    Kontakt und Leitung
    Prof. Dr. Dr. Matthias Hoffmann
    (Allgemein- und Viszeralchirurgie)
     
  5. Gallenwegekrebs

    Bösartige Tumore der Gallenwege zählen zu den seltenen bösartigen Geschwulsten. Sie sind im Vergleich mit dem Darmkrebs ca. 30 bis 40 Mal seltener. Lokalisationsstellen sind die Gallenblase, die Gallenwege zwischen Leber und Zwölffingerdarm sowie auch die Einmündungsstelle des Gallenganges in den Zwölffingerdarm (Papilla vateri).

    Während Tumore im Bereich der Papilla vateri, die meist durch eine Stauungsgelbsucht relativ früh auffallen, in ca. der Hälfte der Fälle mit einer radikalen Operation geheilt werden können, ist die Prognose der Karzinome in der Gallenblase sehr schlecht mit Langzeitüberlebensraten  von nur rund 10%. Zwischen diesen Zahlen liegt der Krebs in den Gallenwegen, der leider oft erst zu einem Zeitpunkt erkannt wird, wenn eine effektive Operation nicht mehr möglich ist.

    Trotz der Seltenheit des Tumors verfügen die Experten unserer Zentren über alle Expertisen, den Tumor von chirurgischer, radiologischer und onkologischer Seite effektiv zu behandeln.

    Leitung
    Leiter des Darmkrebszentrums Raphaelsklinik Münster:
    Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. Matthias Hoffmann
    Priv.-Doz. Dr. Ulrich Peitz (Gastroenterologie)
    Leiter des Darmzentrums Portal 10 Münster:
    Prof. Dr. med. Udo Sulkowski
     
     
  6. Harnblasenkrebs

    Das Harnblasenkarzinom ist nach dem Prostatakarzinom der zweithäufigste Tumor des Urogenitalsystems. Er ist einer der wenigen bösartigen Erkrankungen, deren Entstehung sich durch eine Veränderung der Lebensgewohnheiten günstig beeinflussen lässt.
    Wenn der Tumor früh erkannt wird, ist er fast immer durch einen minimal-invasiven Eingriff unter Erhaltung der Blase und ihrer Funktion heilbar. Ist der Tumor tiefer in die Blasenwand eingewachsen, bleibt häufig nur die totale Entfernung der Blase, um eine Heilung zu erzielen. Nach Möglichkeit wird man dann eine Ersatzblase aus körpereigenem Material formen, wodurch nach dem Eingriff eine sehr gute Lebensqualität erzielt werden kann.
    Nach der Behandlung eines Harnblasenkarzinoms ist eine regelmäßige Nachsorge wichtig, da dieser Tumor dazu neigt, erneut aufzutreten. Bei früher Diagnose der neuen Tumore besteht wiederum eine sehr gute Prognose.

    Kontakt und Leitung
    Dr. med. Eckart Gronau
    Dr. med. M. Cohausz
     

     

     

  7. Hautkrebs

    Seit mehr als 75 Jahren steht in der Fachklinik Hornheide die Behandlung von bösartigen Erkrankungen der Haut und von der Haut ausgehenden, invasiven Tumoren der Haut im Mittelpunkt. Sie war damit bereits als Fachklinik ein Hautkrebszentrum, als es diesen Ende des letzten Jahrtausends von der Deutschen Krebsgesellschaft, der Arbeitsgemeinschaft Dermatologischer Onkologen und der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft geprägten Begriff noch nicht gab.

    Kontakt und Leitung
    Priv.-Doz. Dr. Hans-Joachim Schulze
     
     

     

  8. Hirntumoren und andere Tumoren des Nervensystems

    Im Nervensystem können eine Vielzahl von gut– und bösartigen Tumoren auftreten. Alle Entitäten, auch sehr seltene und spezielle, können im Neuroonkologischen Tumorzentrum kompetent behandelt werden.

    Die meisten Tumorerkrankungen sind heute einer Therapie zugänglich, wofür dem Neuroonkologischen Tumorzentrum modernste OP Techniken zur Verfügung stehen. Alle Eingriffe werden von erfahrenen Operateuren durchgeführt, die über eine langjährige Expertise verfügen. Auch seitens der neuropathologischen  und neuroradiologischen Diagnostik, der neuroonkologischen Chemotherapie sowie der Bestrahlung werden alle Methoden nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft vorgehalten.

    Besondere Schwerpunkte sind die Schädelbasis – und Orbitachirurgie und die Behandlung kindlicher und hirneigener Tumoren (Gliome).

    Leitung

    Prof. Dr. Uta Schick

     
     
  9. Hodenkrebs

    Das Prostatakarzinom (PCA) hat in der männlichen Bevölkerung Westeuropas und Nordamerikas die größte Häufigkeit und die zweithöchste Sterblichkeit aller Krebsarten. Autopsieuntersuchungen zeigen bei Männern zwischen 30 und 40 Jahren Prostatakarzinomherde in 29 Prozent; bei 60 bis 70-jährigen beträgt dieser Wert 64%.
    Bei nur einem von sechs Männern wird das Karzinom zu Lebzeiten diagnostiziert. Einer von 30 Männern stirbt an den Folgen der Erkrankung. Durch die Verbreitung der Früherkennungsuntersuchung und – vor allem - durch den Einsatz des prostataspezifischen Antigens (PSA) hat die Entdeckung des lokal begrenzten Prostatakarzinoms massiv zugenommen.
    Die Sterblichkeit ist parallel dazu zurückgegangen. Beschwerden treten in der Regel erst in einem sehr späten Stadium der Erkrankung auf, weshalb eine Früherkennung / Vorsorge extrem wichtig erscheint.

    Leitung
    Dr. med. Eckart Gronau
    Dr. med. M. Cohausz
     
     
  10. Leberkrebs

    Seit dem Jahrtausendwechsel hat sich  die Chirurgie der Leber zu einem Routine-Verfahren in der Visceralchirurgie entwickelt, welches mit niedriger Operations-Sterblichkeit und guten Langzeitergebnissen verbunden ist.

    Der Leberzellkrebs (hepatozelluläres Karzinom, HCC) stellt den häufigsten Primärtumor in der Leber dar. Eine durchgemachte Hepatitisinfektion gilt heute als wichtigster Risikofaktor, insbesondere wenn Viren im Blut des Patienten bestehen bleiben.

    Alle diagnostischen und therapeutischen Verfahren, die eine effektive Therapie des Leberzellkrebses ermöglichen, sind in den Einheiten unseres Zentrums verfügbar und werden unter Koordination durch die Tumorkonferenz effektiv eingesetzt.

    Leitung
    Leiter des Darmkrebszentrums Raphaelsklinik Münster:
    Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. Matthias Hoffmann
    Priv.-Doz. Dr. Ulrich Peitz (Gastroenterologie)
    Leiter des Darmzentrums Portal 10 Münster:
    Prof. Dr. med. Udo Sulkowski
     
     
  11. Lungenkrebs

    Lungenkrebs ist die dritthäufigste, bösartige Krebserkrankung, die auch häufig zum Tode führt.
    In Deutschland erkranken jährlich zirka 46.000 Menschen an Lungenkrebs. Während bei Männern ein leichter Rückgang der Erkrankungsrate zu verzeichnen ist, findet sich bei Frauen ein ungebrochener Anstieg der Neuerkrankungsrate.

    Das Hauptproblem bei Lungenkrebs ist der Umstand, dass körperliche Krankheitszeichen zumeist erst in einem fortgeschrittenen Krankheitsstadium auftreten und somit Lungenkrebs meist erst spät diagnostiziert wird.

    Leitung

    Leiter des Lungenkrebszentrums:
    Priv.-Doz. Dr. med. Jan Groetzner

     

     

  12. Lymphome

    Lymphome sind bösartige Erkrankung, die aus Zellen unseres Abwehrsystems hervorgehen. Sie befallen häufig das Blut und das Knochenmark, können aber in jedem Organ des Körpers auftreten. Da es viele verschiedene Lymphome gibt, ist es für die Behandlung entscheidend, den genauen Typ festzulegen. Durch radiologische u.a. Untersuchungen wird eine Stadieneinteilung vorgenommen, die Auskunft über die Ausdehnung des Lymphoms im Körper gibt. 

    Wichtig ist die stadiengerechte individuelle Therapie in Abhängigkeit von dem histologischen Lymphomtyp. Lymphome der Haut werden im Hauttumorzentrum FKH, behandelt. Das Hauttumorzentrum Hornheide-Münster ist sowohl spezialisiert auf die genaue Diagnostik einschließlich der histologische Untersuchung und der Staginguntersuchungen, als auch auf die verschiedensten Therapieformen, welche von modernen Lichttherapien über verschiedene Formen der Strahlenbehandlungen, moderner Creme-Behandlungen und bis hin zu medikamentöser Therapie reichen. Alle anderen Lymphome, sowie alle anderen Formen von Blut- und Knochenmarkkrebs werden Im Lymphomschwerpunkt des CH behandelt (Dr. Lerchenmüller).

    Leitung
    Priv.-Doz. Dr. Hans-Joachim Schulze
     
     
  13. Magenkrebs

    Unverändert ist das Magenkarzinom auf der Welt der vierthäufigste Tumor und die zweithäufigste Krebstodesursache. Allerdings ist die Häufigkeit des Tumors wie auch die Sterblichkeit durch ein Magenkarzinom abnehmend.

    Besonders die Einführung, teilweise vor der Operation durchgeführter Chemotherapien, hat dazu geführt, dass mittlerweile auch Patienten mit Lymphknotenmetastasen bei Magenkrebs langfristig geheilt werden können. Insofern ist insbesondere in den letzten 10 Jahren eine deutliche Verbesserung der Überlebensraten eingetreten.

    Für Magenkarzinome existieren in unseren Zentren klare Handlungsabläufe, die die optimale Therapie mit größtmöglicher Aussicht auf eine Heilung ermöglichen.

    Leitung
    Leiter des Darmkrebszentrums Raphaelsklinik Münster:
    Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. Matthias Hoffmann
    Leiter des Darmzentrums Portal 10 Münster:
    Prof. Dr. med. Udo Sulkowski
     
     
  14. Muskel-Skelettare Tumoren (inkl. Weichteilsarkome)

    Sarkome sind bösartige Erkrankungen des Binde- und Stützgewebes des Körpers, also des Fett-, Muskel- und Bindegewebes, der Knochen und Knorpel sowie der Blut- und Lymphgefäße. Sie treten vorwiegend an den Extremitäten und am Rumpf auf, selten auch primär im Inneren des Körpers.
    Sarkome sind insgesamt selten. Sie machen nur ca. 1% aller bösartigen Erkrankungen beim Menschen aus. Da es in etwa 100 verschiedene Sarkom-Subtypen gibt, ist die feingewebliche Einordnung durch einen erfahrenen Pathologen für die Planung der Therapie von sehr großer Bedeutung.

    Sarkome der Haut
    Kutane Sarkome sind eine  Gruppe von unterschiedlichen bösartigen Tumore  der Haut, die  viel seltener sind als die bekannteren Hautkrebsformen Melanom, Plattenepithelkarzinom und Basaliom und dabei ihren Ursprung  vom Binde- und Stützgewebe der Haut nehmen.

    Kontakt und Leitung
    Priv.-Doz. Dr. Hans-Joachim Schulze
    (Hygienebeauftragter Arzt)
     

     

     

  15. Nierenkrebs

    Das Nierenzellkarzinom ist der dritthäufigste urologische Tumor. Es geht vom eigentlichen Nierengewebe, dem sog. Parenchym aus. Im frühen Stadium treten in der Regel keinerlei vom Patienten wahrnehmbare Symptome auf. Im fortgeschrittenen Stadium können Flankenschmerzen, ein tastbarer Tumor sowie blutiger Urin auffallen.

    Eine Früherkennung ist durch eine Ultraschalluntersuchung schmerzfrei und ohne Strahlenbelastung leicht möglich. Aufgrund der weiten Verbreitung des Ultraschalls werden Nierentumore in der heutigen Zeit in immer früheren Stadien entdeckt. Zur Absicherung der sonographischen Diagnose wird meist noch ein Computertomogramm oder ein Kernspintomogramm durchgeführt.

    Die Standardbehandlung des Nierentumors ist die operative Entfernung. Die Niere selbst kann dabei meist erhalten werden. Durch eine Operation können die meisten Patienten dauerhaft von ihrem Tumorleiden geheilt werden.Regelmäßige Nachkontrollen sind erforderlich, um frühzeitig Metastasen und mit erhöhter Wahrscheinlichkeit auftretende Tumoren der Gegenseite zu erkennen. Frühzeitig erkannt sind Nierenzellkarzinome heilbar.

    Leitung
    Dr. med. Eckart Gronau
    Dr. med. M. Cohausz
     
  16. Darmzentrum Münster

    Jedes Jahr erkranken in Deutschland über 70.000 Menschen an Darmkrebs. In den letzten Jahren wurden bahnbrechende Fortschritte in Diagnostik und Therapie des Darmkrebses erreicht, welche die Aussichten auf eine dauerhafte Heilung wesentlich verbessert haben.
    Um Patienten mit Darmkrebs menschlich und fachlich bestmöglich zu behandeln, haben Experten aus allen beteiligten Fachbereichen das Darmzentrum  Münster gegründet.

    Kontakt und Leitung

    Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. Matthias Hoffmann
    Priv.-Doz. Dr. Ulrich Peitz (Gastroenterologie)

    Leiter des Darmzentrums Portal 10 Münster:
    Prof. Dr. med. Udo Sulkowski

     
  17. Tumoren der Kopf-Halsregion

    Bösartige Tumore im Kopf/Halsbereich erfordern ein interdisziplinäres kompetentes Team für eine optimale Therapie. Im Kopf-Hals-Tumorzentrum Hornheide arbeiten verschiedene Spezialisten sehr eng zusammen, um für jeden Krebspatienten ein individuelles Therapiekonzept zu erarbeiten, die komplette Therapie durchzuführen und zu kontrollieren. Neben den chirurgischen Disziplinen Mund,- Kiefer-, Gesichtschirurgie und Hals-Nasen-Ohrenheilkunde arbeiten hier Strahlentherapeuten und Onkologen bei der Therapie eng zusammen. Zum Gesamtkonzept der Tumortherapie gehört natürlich unabdingbar auch die seelische Betreuung der krebskranken Patienten durch die Psychoonkologie. Jeder Patient wird nach den neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen behandelt. Die Patienten profitieren von neuesten Forschungs- und Studienergebnissen. Das für den jeweiligen Patienten richtige Therapiekonzept wird in einer gemeinsamen Tumorkonferenz besprochen, festgelegt und regelmäßig kontrolliert. Bei Kopf-Halstumoren sind so heute die Heilungs- und Überlebenschancen bei Behandlung im spezialisierten Zentrum sehr gut.

    Kontakt und Leitung
    Prof. Dr. Dr. Martin Klein (Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie sowie Plastische Operationen)
     

     

     

     

  18. Bauchfell

    Seit mehreren Jahren wird im Clemenshospital ein innovatives Verfahren der Chemotherapie durchgeführt, die so genannte HIPEC. Bei dem Verfahren, dessen Abkürzung für den etwas sperrigen Begriff hypertherme intraperitoneale Chemoperfusion steht, handelt es sich um eine Therapie, bei der eine auf etwa 42 Grad erwärmte Flüssigkeit während der Operation in den Bauchraum eingebracht wird nachdem vorher alle sichtbaren Tumoranteile entfernt oder weitestgehend reduziert wurden.

     
     
     
     

Der Weg zur Zweitmeinung des Onkologischen Zentrums

Wenn ein Patient eine schwerwiegende Diagnose erfährt (z.B. Krebs) und wenn ihn komplexe medizinische Eingriffe erwarten (z.B. Operationen, Chemotherapie), dann hat er das Recht, sich eine unabhängige zweite ärztliche Meinung einzuholen.

Im September 2016 hat der Bundestag ein entsprechendes Sozialgesetz auf den Weg gebracht. Das Gesetz besagt u.a., dass Ihr behandelnder Arzt Sie über dieses Recht aufklären muss.

Ebenso ist er verpflichtet, Sie bei der Einhaltung der Zweitmeinung zu unterstützen. Er kann zum Beispiel seine Unterlagen problemlos und digital an uns übermitteln.

 

Wie wir wissen, verdoppelt sich das onkologische Wissen alle zwei Jahre - im Bereich der Krebs-Diagnostik und der Behandlungsverfahren. Kein Arzt kann dieses Wissen noch alleine beherrschen, schon gar nicht im Bereich aller Krebsarten oder Krankheitsbildern.

Deshalb kooperieren immer mehr Ärzte mit unseren Krebszentren. Zum einen, weil sie dadurch ihren Erfahrungsschatz erweitern. Zum anderen, weil sie ihre Patienten nach den Geboten der Sorgfältigkeit umfassend beraten und betreuen.

Sprechen Sie Ihren Arzt darauf an. Er wird Sie ermutigen und unterstützen. Sollten Sie sich das nicht zutrauen, so übernehmen wir gerne das Gespräch mit Ihrem Arzt.

Nehmen Sie direkt Kontakt zu uns auf:

Telefon (0251) 976 2040 oder
E-Mail Zweitmeinung@magks.de
oder das Kontaktformular

Sie werden direkt verbunden mit Ihrer persönlichen Ansprechpartnerin oder Sie meldet sich bei Ihnen umgehend zurück. Sie wird Sie die ganze Zeit begleiten und unterstützen.

Unsere Koordinatorin, Ihre persönliche Ansprechpartnerin, kümmert sich dann um die Ansprache des Facharztes oder des richtigen Krebszentrums, sie koordiniert die Termine bei den beteiligten Fachärzten für Sie!

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In einem ersten Telefonat klärt die Koordinatorin mit Ihnen:

  • Wann und von wem haben Sie Ihre Diagnose erhalten?
  • Welche Unterlagen haben Sie bereits erhalten?
  • Bei welcher Krankenkasse sind Sie versichert und haben Sie die Krankenkasse bereits informiert?

Wir sprechen dann mit Ihnen ab, wie die weiteren Unterlagen Ihres Arztes zu unseren Fachabteilungen kommen - wo wir Sie dort unterstützen sollen.

Auf Wunsch und einer entsprechenden Patientenverfügung nehmen wir auch für Sie direkt Kontakt mit Ihrem Arzt auf, um die Untersuchungsunterlagen direkt digital übermitteln zu lassen.

Wir sehen dabei Ihren Arzt als Partner und binden Ihn von Anfang an in die Zweitmeinung ein. Er hat dann auch die Möglichkeit, per Videokonferenz an der Tumorkonferenz zu Ihrem Fall teilzunehmen.

Im Regelfall übernimmt Ihre Krankenkasse die Kosten der Tumorkonferenz und der begleitenden Maßnahmen. Von unserer Koordinatorin erhalten Sie ein Dokument für Ihre Krankenkasse zur Beantragung der Kostenübernahme.

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Sie können jederzeit den aktuellen Stand bei Ihrer Ansprechperson erfragen, sollten wir weitere Informationen benötigen, werden wir uns bei Ihnen melden. Die Koordinatorin kann Sie dann auch dabei unterstützen, Unterlagen zu sortieren oder zu digitalisieren.

Sobald die Koordinatorin alle Unterlagen für die Tumorkonferenz vollständig zusammengetragen hat, wird der Termin festgelegt und Sie sowie Ihr Arzt darüber informiert.

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Moderne Krebsmedizin versteht sich als interdisziplinäre Teamarbeit, bei der Spezialisten im Rahmen einer Tumorkonferenz gemeinsam und nach Absprache Therapieempfehlungen aussprechen. 

Wir setzen auf Kooperation:
Die Zweitmeinung wird im Rahmen der Krebsmedizin eine interdisziplinäre und damit hochqualitative Tumorkonferenz-Entscheidung im Sinne einer „Tumorzweitmeinung“.

Wir sind somit Dienstleister für die Zweitmeinung bei Krebsbehandlungen im Münsterland und darüber hinaus. Die dort behandelnden Ärzte werden eingebunden und können an der Konferenz teilnehmen!

 

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In der Tumorkonferenz sitzen die Fachleute, die auf die Diagnostik und Therapie Ihres Krebses spezialisiert sind und über einen breiten Erfahrungsschatz verfügen, u.a.:  Internisten (Pneumologen, Onkologen), Fach-Chirurgen, Strahlentherapeuten, Radiologen, Pathologen, Palliativmediziner

Nach der Tumorkonferenz erhalten Sie das Ergebnis durch die Koordinatorin oder durch den Facharzt.

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Wir stehen Ihrem behandelndem Arzt auch für spätere Rückfragen zur Verfügung. Sprechen Sie bitte auch nach Abschluss der Zweitmeinung unsere Koordinatorin jederzeit wieder an, falls Sie noch Informationen von uns benötigen.

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Zweitmeinung Krebs

Die zweite Meinung

Eine zweite Meinung bei einer gestellten Krebsdiagnose  bietet Ihnen als Patienten die Möglichkeit, Sicherheit in der Behandlung  und Vertrauen zum Behandlungsteam zu erlangen oder auch zu vertiefen.

Mit dem Zweitmeinungsportal der Münsteraner Allianz gegen Krebs (MAgKs) bieten wir den Patienten an, sich zeitnah mit einem unserer vielen Krebs-Experten auszutauschen. Fragen wie „Muss diese Operation unter allen Umständen durchgeführt werden;  „Ist eine Strahlentherapie oder auch eine Chemotherapie in meinem Falle wirklich erforderlich“ oder „Welche Nebenwirkungen habe ich bei der einen oder anderen Therapie zu erwarten“, beschäftigt viele Betroffene, denn bei einer Krebserkrankung gibt es vielfach unterschiedliche Behandlungsformen.

Was müssen Sie tun?

Sie brauchen nur den Weg zur Kontaktaufnahme mit uns zu wählen:

1. Tel. 0251.976 2040 oder
2. Mail: Zweitmeinung@magks.de oder
3. Kontaktformular

Eine Mitarbeiterin unsere Koordinationsteams nimmt  aktiv mit Ihnen Kontakt auf. Alle weiteren Schritte werden wir dann persönlich mit Ihnen besprechen. Ihre Daten werden streng vertraulich behandelt (Datenschutzrichtlinie im MAgKs).

Nutzen Sie die Zweitmeinung, wenn Sie sich unsicher sind, ob der vorgeschlagene Behandlungsweg für Sie der richtige ist.

Kontaktformular

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Münsteraner Allianz gegen Krebs (MAgKs)
Sekretariat der Geschäftsstelle | c/o Clemenshospital | Düesbergweg 124 | 48153 Münster |
Tel: 0251/976.2040 | Mail: info@magks.net

Zentrumsleitung 

Priv.-Doz. Dr. Jan Groetzner
Facharzt für Herz- und Thoraxchirurgie
Telefon: 0251 976-2381
E-Mail: j.groetzner@alexianer.de
 
Priv.-Doz. Dr. Hans-Joachim Schulze
Facharzt für Dermatologie und Venerologie, Allergologie
E-Mail: Schulze@fachklinik-hornheide.de

Zentrumskoordination

Dr. Axel Rühl
Facharzt für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde
Telefon: 0251 3287-421
E-Mail: axel.ruehl@fachklinik-hornheide.de
   
Jens Lammers
Leiter Qualitätsmanagement
Telefon: 0251 976-5909
E-Mail: jens.lammers@alexianer.de

Beauftragte für Tumordokumentation

Dr. Frank Fischer
Facharzt für Viszeralchirurgie
E-Mail: F.Fischer@alexianer.de

Chantal Hoffmann
Tumordokumentationsbeauftragte
E-Mail: chantal.hoffmann@fachklinik-hornheide.de

Beauftragte für Studien

Dr. Christian Lerchenmüller
Facharzt für Onkologie und Hämatologie
E-Mail: lerchenmueller@onkologie-muenster.de

Priv.-Doz. Dr. Hans-Joachim Schulze
Facharzt für Dermatologie und Venerologie, Allergologie
E-Mail: Schulze@fachklinik-hornheide.de